Pädagogische Schwerpunkte


Sprache , Musik,  Bewegung wie z. B. Schwimmen im Vahrenwalder Bad, Innenhof, Spielplatz Vahrenwalder Park, Spielplätze, Turnen,
Kinderyoga,  Kreativität,  Kindermithilfe (Küchen-/Blumendienst),  Ausflüge (Zahnarzt, Sealife, Eilenriede, Landesmuseum, Feuerwehr, Theater, Wochenmarkt) und  Pädagogisches Konzept.

Wochenplan Krabbler

Montag: Spielplatz

Dienstag: Spielzeugtag /Offene Gruppen

Mittwoch: Wochenmarkt

Donnerstag: Offene Gruppen/Gemeinsames Frühstück,             Musikalische Früherziehung

Wochenplan KiGa

Montag: Spielplatz

Dienstag: Spielzeugtag/ Offene Gruppen/ Vorschulprojekt/ Musikalische Früherziehung

Mittwoch: Wochenmarkt, Kinderyoga

Donnerstag:Offene Gruppen/Gemeinsames Frühstück/ Musikalische Früherziehung/ Schwimmgruppe

Freitag:Spielplatz

Sprache

Kinder schaffen sich mit der Sprache ihre Welt.

Sprache ermöglicht das Fassen der Wahrnehmungen in Begriffe, macht damit die Welt zugänglich und ermöglicht differenzierte Kommunikation mit anderen Menschen, was wiederum zur Interpretation der Welt beiträgt.

Der Mensch kann seine Welt nicht im Maßstab 1:1 erkennen; er kann sie nur im Rahmen der Fähigkeiten seiner Sinnesorgane und der individuellen Interpretationsfähigkeit seines Gehirns wahrnehmen und interpretieren. Das Gehirn interpretiert die Welt, und die Interpretationsfähigkeit erweitert sich durch Lernen, insbesondere auch durch das Lernen von Sprachen. Sprachen sind wichtige Interpretationsinstrumente des Gehirns und wichtige Katalysatoren für das Lernen. Die Kenntnis verschiedener Sprachen verfeinert und fördert die Interpretations- und Lernfähigkeit. Das Erlernen von Sprachen hat ganz allgemein positive Rückwirkung auf die Entwicklung der intellektuellen Fähigkeiten.

Die sprachlichen Fähigkeiten, die ein Kind in seinen ersten Lebensjahren erworben hat, werden im Kindergarten in Kommunikation mit Kindern und Erziehern/Erzieherinnen und durch Spiele, Lieder, Bücher etc. weiterentwickelt und ausdifferenziert. Eine Sprachförderung im Kindergarten, die an den bereits erworbenen Sprachfähigkeiten anknüpft, ist für zweisprachige Kinder nicht selbstverständlich.

Der Eintritt in den einsprachigen Kindergarten ist für viele zweisprachige Kinder mit der Empfindung verbunden, dass außerhalb der Familie nur die Umgebungssprache gefragt und wichtig ist. Dies führt in vielen Fällen dazu, dass Kinder den Gebrauch der Nichtumgebungssprache gegenüber ihren Eltern verweigern Sie erkennen keine Notwendigkeit und keinen Sinn, eine Sprache zu sprechen die – nach ihrer Wahrnehmung – sonst keiner spricht.

In einem zweisprachigen Kindergarten dagegen werden beide Sprachen des Kindes gleichberechtigt gefördert. Kinder (und Eltern) erleben hier die Verwendung beider Sprachen als etwas Natürliches und Selbstverständliches, und das ist für die zweisprachige Entwicklung von großer Bedeutung.